Berlin Folk Festival 2026
Text: Klaus | Ressort: Diary, Musik, Veranstaltungen | 18. März 2026Am 14.03.2026 fand das erste Berlin Folk Festival im Festsaal Kreuzberg statt. Das Programm verteilte sich auf die Flower Stage im großen Foyer und auf die Hauptbühne Power Stage genannt. Intention war sicher einen Flower Power Vibe herbeizuführen. Die Künstler dafür waren gut gewählt. Das Publikum zog Outfittechnisch im Rahmen der Möglichkeiten und angesichts der Jahreszeit gut mit und einen schönen Festivaltag stand Nichts im Wege. Berlintypisch füllten sich die Säle erst langsam, aber bei den letzten Acts wurde es langsam eng. Die Stimmung stets angenehm entspannt. Man war nett zueinander. Die Musik war naheliegender Weise so ausgewählt, dass sie auch ohne weiteres direkt aus den Sechziger oder Siebziger Jahren gefallen sein könnten. Singer- Songwriter, Folk, Südstaaten-, Psychedelic-, Stoner-, Slacker- & Glamrock. Dabei kamen die Künstler nicht nur aus den Staaten, sondern auch aus Canada, Großbritannien, Irland, Chile, Australien und Berlin und um es gleich vorweg zu nehmen: es gab keine qualitativen Ausfälle! Ein zauberhafter Nachmittag und Abend mit guter Musik. Hoffentlich gibt es im nächsten Jahr eine Neuauflage. Es wäre allen Beteiligten zu wünschen. Wir wären dabei.
https://www.berlinfolkfestival.com
Karl von Hammerstein
Espuma mit südamerikanischem Schwung
June Carousel sehr traditionell und schmissig.
Birds Flying Backwards aus London mit Südstaatenrock aus den 70ern
Yves B. Golden, Spoken Word Ambient Collage
Winter McQuinn teilte sich seinen Slot mit Tessa Fleur. Erst sang er begleitet von der Band. Dann wechselte er ans Schlagzeug und begleitete Frau Fleur.
Tessa Fleur aus Brisbane bezauberte den ganzen Saal
Andre Èthier
Triptides
Festsaal Kreuzberg Power Stage
Malecke
Sam Blasucci
Floral Image aus Norwich bewegten sich in Psychedelischen Gefilden
Joan Shelley ganz klassisch in der Tradition des Laurel Canyon, obwohl aus Louisville, Kentucky. Auch hervorragend.
The Mystery Lights mit mitreißendem Psychedelic-Mucker-Rock
Suzan Köcher’s Suprafon brachten mit ihrem Glam das Foyer zum Funkeln.
Suzan Köcher
Drugdealer, aus der Westcoast Weird Folk Slacker Szene bestritt den Headliner Slot souverän. Konzert und Festival hätten auch gern länger gehen können.
Der nette Drugdealer von Nebenan. Sehr schön…
alle Fotos: K. Nauber
mehr: www.flickr.com/photos/personanongrata/albums/berlinfolkfestival2026





















