Passform, oder
Günther Janssen in der Nacht
Text: Joerg | Ressort: Musik | 27. November 2014
Zu Mutters neuer Platte „Text und Musik“
Zu Mutters neuer Platte „Text und Musik“
Klare Aussage vorweg – das war schon richtig geil. So von vorne bis hinten. Momente der Erhabenheit kreuzten sich mit skurrilen Szenen, rauschhafte Kontrollverluste prallten auf arschcoole Situationen. Und so weiter und so fort. Kurz: Das Stoned From The Underground 2014 machte Spaß und zwar aus vielen Gründen: Die Attitude, die Leute, das vegane Chili sin Carne, das Bier (manchmal gemixt mit roter Brause), der Doom-Metal-Front-Pavillon und selbstredend die Musik. Der Grinse-Katzen-Bericht von einer gelungenen Premiere.
Vielfältig und hochkarätig präsentieren sich die aktuellen Filmstarts.
Regisseur Jason Reitman schlägt ungewohnt ernste Töne an, „Good Vibrations“ setzt Terri Hooley ein Denkmal, „Zulu“ zieht uns in ein Mordkomplott in Südafrika und „Bad Neighbors“ liefert einen zotigen
Nachbarschaftskrieg. Und dann war da ja noch die Riesenechse….
Gewichtige Ereignisse werfen nicht nur Schatten sondern auch Vorboten voraus und so besuchen uns am Freitag im Studio ein paar Veranstalter des Doom Over Leipzig, das demnächst in den würdevollen Gemäuern des UT-Connewitz stattfinden wird, um über Programm, Intensionen, Bands und DIY zu labern und ein paar musikalische Eindrücke, des zu Erwartenden, unters Volk zu streuen.
Festival 10.-12.04.2014
Es war meine erste Begegnung mit A Perfect Circle – eine Best-Of-Sammlung namens „Three Sixty“, über deren Sinn oder Unsinn schon kräftig diskutiert wird. Ich persönlich bin inzwischen ganz froh über diesen Erstkontakt. Weiß ich doch endlich, woher (unter anderem) dieses ganz progressive Muggertum herkommt, mit dem ich mich seit einiger Zeit so herumschlagen muss.
Die einen frohlocken, die anderen verreißen. Klingt nach einer Platte, die dank eines gewissen Polarisierungspotenzials zumindest aufregend sein könnte. Ist „The Weight Of Your Love“ aber leider nicht, sondern leider nur beinhart geschmacksverstärkt bis zum Belanglosigkeits-Siedepunkt.
Es folgt – wie angedroht – der zweite Teil des absolut subjektiven Rückblicks auf das Jahr 2012. Diesmal dreht sich alles um Grnezüberschreitungen im Metal, um Lautstärke und Krach, um ein Comeback und um das Hassobjekt EDM.
Pop-Musik ist tot, aber sie klingt dafür verdammt gut. Deshalb ein absolut subjektiver Rückblick auf jene musikalischen Ereignisse, die mich 2012 gerockt haben. In Ausgabe Nummer 1 geht es um HipHop-Mixtapes (vor allem um deren Verfügbarkeit und Qualität), um die coolste Coverversion des Jahres, den Hype der Stunde und um mein neues Lieblingslabel Profound Lore.
„Befreiung vom Überfluss – Auf dem Weg in die Postwachstumsökonomie“ von Nico Paech ist ein Buch, das jeder lesen sollte.[1] Dieser Satz war die Rezension. Was folgt, sind notwendige Ableitungen meiner Rezension.